Was der Mensch sät, das wird er ernten.
Wer also bewusst tötet, einerlei, ob es im Krieg ist oder als Landwirt oder als Forstmann oder Jäger – keiner hat das Recht, mutwillig zu töten. Wer mutwillig, also willentlich, tötet, ist gegen das Gesetz des Lebens und somit gegen den Schöpfergott. Der Endpunkt für jeden heißt: Was du säst, wirst du irgendwann ernten, denn die Seele jedes Menschen lebt ewig. Einst geht die Seele in die jenseitigen Reiche und hat das zu tragen, was der Mensch gesät hat.
Bernhard Thalacker vom Verein für Heimat und Kultur referiert im Museum
unter der Y-Burg über die Rolle der Kirchen im Ersten Weltkrieg.
Mobilmachung im August 1914 in Deutschland: Bayerische Soldaten winken in euphorischem Glauben an einen schnellen Sieg.Foto: dpa
Stetten
- Die Euphorie, mit der die Soldaten 1914 in den 1. Weltkrieg zogen,
haben die Mitglieder des Vereins für Heimat und Kultur in der
Ausstellung „Mit Hurra in den Untergang“ im Museum unter der Y-Burg auf
vielfältige Weise dokumentiert. Zum Abschluss der Schau hat sich der
Stettener Bernhard Thalacker mit der Rolle der Kirchen beschäftigt.